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Sonntag, 07.09.2008 Himara / Albanien Montag, 08.09.2008 Himara / Albanien
Heute noch einen Strandtag hier in Himara, morgen wollen wir weiter. Wir haben das Gefühl, dass uns nach so viel Strand, Essen und Trinken ein wenig langweilig wird. Außerdem nervt uns das schwiemelige Zimmer im Hotel Gjicali. Ich möchte gerne meinem Wandertrieb nachgehen und nach Möglichkeit ein ganzes Stück laufen. Als Ziel habe ich ein am östlichen Ende des Strandes auf einem Hügel liegendes Lokal ausgesucht, was man von unten bei gutem Hinsehen erkennen kann. Da möchte ich gerne hin. Wir laufen in der entsprechenden Richtung einen Hügel hinauf, der Weg ist gut - ein Sand- und Schotterweg, der aber auch noch gut mit dem Auto zu befahren wäre. Es ist brüllend heiß und die Skepsis von Jan ist unübersehbar. Ob denn das Lokal da oben überhaupt geöffnet wäre? Wir stellen fest, dass der Weg dorthin nicht so schnurgerade läuft, wie von unten aus angenommen. Die Tour könnte also aufgrund der zu vermutenden Kurven noch etwas länger werden. Inzwischen selbst schweißgebadet gebe ich mich dann geschlagen - was soll ich da oben, wenn das Lokal geschlossen hat und der Mann nach Bier schreit? Aufgrund der Hitze haben wir dann auch von einer weiteren Wandertour zu einem Kloster auf einem Hügel einige Kilometer im Hinterland gelegen abgesehen. ![]() Wir nützen die Zeit lieber, um uns darum zu kümmern, wie wir morgen hier wegkommen. Unser nächster Aufenthaltsort soll Vlore sein. Eine zentrale Bushaltestelle gibt es nicht, geschweige denn einen Fahrplan. Im Ort befinden sich verschiedene Agenturen, die überwiegend Tickets für die Busse nach Griechenland an die in Himara lebende griechische Bevölkerungsgruppe verkaufen. Ich versuche es in 3 dieser Agenturen. Überall sind die Leute sehr freundlich; in einer Agentur haben sich die jungen Damen (und ich auch) fast kaputt gelacht angesichts meiner albanischen Sprachkenntnisse bzw. dem daraus entstehenden Gespräch. Englisch spricht in den 3 Agenturen jedoch niemand und ich stelle fest, dass ich zwar die albanischen Uhrzeiten auf "halb" und "voll" kenne und verstehe, leider aber alles was dazwischen liegt vergessen habe zu lernen. Auch hier hilft wieder ein wenig griechisch weiter. Da die unterschiedlichen Auskünfte hinsichtlich eines Busses um 6 Uhr morgens am ehesten übereinstimmen beschließen wir, diesen am nächsten Morgen zu nehmen. Unser Abendessen nehmen wir wieder in der griechischen Ouzeri zu uns - natürlich leckeren Fisch. Dienstag, 09.09.2008 Berat / Albanien |
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